Miteinander in Uslar
Im Familienzentrum in Uslar, in den Dorfgemeinschaftshäusern und durch viele Angebote von Vereinen und Verbänden sind Kontakte möglich und wächst das Miteinander.
Die Stadt wird dies weiterhin unterstützen und mit eigenen Aktivitäten zum Gemeinschaftsleben beitragen: Das historische Traditionsfest Spenneweih, den Pekermarkt und den Weihnachtsmarkt wollen wir als festliche Höhepunkte im Lauf der Jahreszeiten weiter aufwerten und zu Imageträgern für die Sollingstadt machen.
Als soziale Stadt stehen wir Menschen in Problemlagen bei, dazu gehört ein Netz von Hilfsangeboten wie der Schuldnerberatung und die Tafel.
„Die Würde des Menschen ist unantastbar“. Uslar und die Dörfer wollen die Teilhabe aller ermöglichen, die Inklusion Wirklichkeit werden lassen und die Barrierefreiheit fördern, damit zum Beispiele geh- und sehbehinderte Menschen besser unterwegs sein können. Signalgeber an Ampeln, abgesenkte Bordsteine sowie mehr und höhere Sitzbänke gehören ebenso dazu wie verständliche und gut lesbare Texte im Internet. Wir unterstützen die Lebenshilfe und die Seniorenheime bei der Teilhabe am öffentlichen Leben.
"Niemand darf aufgrund seiner Herkunft benachteiligt werden“: Wer neu zu uns kommt, ist wertgeschätzt. Wir erwarten keine Assimilierung unter Aufgabe der eigenen Identität, Kultur oder Religion, aber ein Bemühen, sich die Sprache anzueignen und in die Gesellschaft einzubringen. Wir wollen nicht, dass Parallelgesellschaften entstehen. Die Werte des Grundgesetzes sind für uns alle maßgeblich. Uslar ist eine menschliche Stadt und ist für viele Flüchtlinge, zuletzt insbesondere aus der von Russland angegriffenen Ukraine, eine Zuflucht geworden. Wir fordern, dass Russland seine Invasion beendet, um eine Rückkehr zu ermöglichen. Wer in den Kriegsjahren Arbeit gefunden hat und von unseren Unternehmen gebraucht wird, wollen wir unterstützen, langfristig hier bleiben zu können.
Titelfoto: © Tobias Koch