7 für den Kreistag
Von links: Stephan Kaiser, Stefan Kreike, Birgit Warmuth, Dinah Stollwerck-Bauer, Stephan Sielhorst, Moritz Unger und Sacha Schünemann.Uslar, 10. Juli 2026. Wer kandidiert für Uslar für den Kreistag Northeim? Dinah Stollwerck-Bauer (Bollensen) führt die CDU Uslar in die Wahl am 13. September 2026. Die Fachanwältin und frühere Bürgermeisterin von Adelebsen ist auch CDU-Spitzenkandidatin im Wahlbereich mit Hardegsen und Bodenfelde.
Mit ihr stellen sich aus Uslar und den Dörfern folgende Kandidatinnen und Kandidaten der CDU zur Wahl: Sacha Schünemann (Volpriehausen, Fitnesstrainer Studioleiter), Birgit Warmuth (Wiensen, Apothekerin), Moritz Unger (Kammerborn, Wirtschaftsinformatiker), Stefan Kreike (Gierswalde, kaufmännischer Angestellter), Stephan Sielhorst (Allershausen, Prokurist) und Stephan Kaiser (Uslar, Verwaltungsangestellter.
Was entscheidet ein Kreistag?
Der Kreistag ist das oberste Entscheidungsorgan des Landkreises Northeim. Er befindet über den Haushalt (samt Kreisumlage) und trifft die wichtigen Entscheidungen. Zu den Kompetenzen der Landkreise gehören unter anderem Bau und Unterhaltung der weiterführenden Schulen und der Kreisstraßen, der öffentliche Personennahverkehr, Gefahrenabwehr, Abfallwirtschaft, Kfz-Zulassung, Gesundheitswesen, Raumplanung, Umwelt- und Naturschutz und Ausführung von Sozialleistungen.
Mehr Informationen zu unserem Team:
Dinah Stollwerck-Bauer (Bollensen, Fachanwältin und Geschäftsführerin): "Nach dem Abitur in Kassel absolvierte ich (geboren 1976 in Köln) ein breit gefächertes Studium der Rechtswissenschaften, der Betriebswirtschaftslehre sowie der Mittleren und Neueren Geschichte an der Georg-August-Universität Göttingen und der FernUniversität in Hagen. Als Fachanwältin für Verwaltungsrecht und Verkehrsrecht sammelte ich wertvolle Erfahrungen in einer mittelständischen Kanzlei, während ich als Büroleiterin des Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer in Göttingen und Berlin bereits früh Einblicke in die Bundespolitik gewann. Von 2006 bis 2014 war ich hauptamtliche Bürgermeisterin des Fleckens Adelebsen. Von 2019 bis 2022 koordinierte sie als Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Leine-Weser wichtige Förderprojekte und strategische Entwicklungsprozesse an der Schnittstelle zwischen der niedersächsischen Landesregierung und der Region. Heute bin ich Hauptgeschäftsführerin eines großen regionalen Arbeitgeberverbandes.
Schwerpunkte meines Engagement sind die Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Bildungssystems. Wichtig sind mir der Abbau von Bürokratie und eine effiziente Verwaltung. Die Berufsorientierung sowohl im Sekundarbereich I als auch an den Gymnasien soll frühzeitiger und praxisnäher geschehen. Durch eine gezielte Digitalisierung der Schulen und moderner Unterrichtsformen können wir optimale Lernbedingungen schaffen, um mehr junge Menschen erfolgreich zu einem Schulabschluss zu führen."
Sacha Schünemann (Volpriehausen, Fitnesstrainer und Studioleiter): "Mein Name ist Sacha Schünemann, ich bin 54 Jahre alt und lebe in Volpriehausen in der Bollert-Region. Als Sport- und Fitnesskaufmann sowie Ernährungsberater liegt mir das Thema Gesundheit besonders am Herzen. Für mich beginnt Gesundheit schon bei der Geburt und begleitet uns ein Leben lang. Deshalb möchte ich mich mit ganzer Kraft für Gesundheit und Prävention einsetzen. Gesundheit, Sport und Kultur sind für mich wichtige Pfeiler einer lebendigen Gemeinschaft. Ebenso liegt mir ein starkes Bildungssystem am Herzen, das unsere Kinder bestmöglich fördert. Ich setze mich für eine wirtschaftsfreundliche Region ein, in der auch Ehrenamt großgeschrieben wird. Schwimmbäder, sichere Straßen und gut ausgebaute Radwege sind für mich unverzichtbar, um Lebensqualität vor Ort zu schaffen. Besonders wichtig ist mir dabei die Unterstützung unserer Jugend, damit sie gesund, aktiv und mit Perspektive aufwachsen kann. "
Birgit Warmuth (Wiensen, Apothekerin):
Moritz Unger (Kammerborn, Wirtschaftsinformatiker): Als junger Kandidat aus Uslar mit meinem beruflichen Hintergrund in der IT setze ich mich für eine moderne Infrastruktur ein – von der Digitalisierung über den Verkehr bis hin zu einer leistungsfähigen Verwaltung. Ebenso wichtig sind mir das Ehrenamt und eine starke Jugendarbeit, die das Miteinander und den Zusammenhalt im Kreis stärken.
Stefan Kreike (Gierswalde, kaufmännischer Anngestellter): Ich bin 49 Jahre alt, bin kaufmännischer Angestellter (Betriebswirt VWA) - komme aus Gierswalde und bin bereits als Bürgermeister in unserem Dorf aktiv. Für das Uslarer Land ist mir ganz besonders die wirtschaftliche Weiterentwicklung wichtig, die Neuansiedlung von jungen Unternehmen, im Idealfall eine Schaffung eines Startup Village oder einer Startup-Region…
Dies bedingt aber auch, die baulichen infrastrukturellen Voraussetzungen zu schaffen. Daher liegt mir die bauliche und infrastrukturelle Weiterentwicklung der Uslar Region sehr am Herzen.
Stephan Sielhorst (Allershausen, Prokurist): "Ich bin 54 Jahre alt und lebe gerne in Uslar. Ich wünsche mir ein lebenswertes Uslar. Ich arbeite bei einem bundesweite tätigen Möbel- und Einrichtungshändler. Ich freue mich, wenn ich nach einer Dienstreise nach Uslar zurückkomme. Zu einem liebenswerten Uslar gehören in meinen Augen auf jeden Fall gute Wirtschaftsbedingungen, die Arbeitsplätze hier ermöglichen. Wir müssen dafür sorgen, dass Unternehmen und Betriebe in Uslar weiterhin ansässig sind und Arbeitsplätze schaffen. Zu einem guten Uslar gehört es auch, dass man seine Freizeit gerne in Uslar verbringt. Wir müssen für ein gutes Radwegenetz sorgen. Wir müssen dafür sorgen, dass wir besser einen öffentlichen Nahverkehr angebunden sind. Wir müssen dafür sorgen, dass unser Bahnhof mehr in den Fokus gerät. Wir werden in der nächsten Legislaturperiode dafür sorgen müssen, dass unser Bahnhof sehenswerter wird. Zu einem guten liebenswerten Uslar gehört es auch, dass wir eine Infrastruktur bereithalten, d.h. dass sich Ärzte hier gerne ansiedeln. d.h., dass wir für Kinder und Jugendliche Angebote schaffen und so den Freizeitwert nicht nur für die Großen, sondern auch für die Kleinen steigern. Das sind meine Ziele.
Stephan Kaiser (Uslar, Verwaltungsangestellter): "Nach dem Abitur am Gymnasium Uslar habe ich den Beruf des Redakteurs erlernt, den Wehrdienst abgeleistet und ein Studium der Politikwissenschaften und skandinavischen Philologie erfolgreich absolviert. Seit 29 Jahren bin ich hauptberuflich für die Stadt Kassel tätig. Ehrenamtlich war und bin ich insgesamt 20 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv - im Rat, 10 Jahre im Kreistag und als ehrenamtlicher Bürgermeister der Stadt Uslar. Maßgeblich auf meine Initiative zurück ging in der Kreispolitik die Einrichtung der Kfz-Zulassungsstelle in Uslar. Dass der Service dort wieder voll ausgeführt wird, ist jetzt wieder ein wichtiges Thema. Zu meinen politischen Schwerpunkte zählen insbesondere bessere Verkehrsverbindungen für die Betriebe in Uslar und die vielen Pendlerinnen und Pendler. Besonders im Blick sind der Weiterbau der Bundesstraße 241, eine gute Taktung des öffentlichen Personennahverkehrs mit Bussen und Bahnen sowie das überörtliche Radwegenetz. In meiner Freizeit singe ich gern (z.B. Chor Joy for Music und Band der Friedenskirche) und treibe Sport (u.a. Fitnessraum TSG Uslar), außerdem helfe ich abends oft in unserem neuen gastronomischen Familienbetrieb in der Innenstadt mit."