Wie war der Demokratiemarkt?
Uslar, 1. März 2026: Erfolgreich war der 1. Demokratiemarkt des Bündnisses für soziale Gerechtigkeit und gegen Extremismus Uslar am Sonntag, 1. März, in der Sollingschule (gegenüber Badeland). Viele Besucherinnen und Besucher kamen zu den knapp 30 Ständen von Vereinen und Initiativen, darunter die CDU, die KZ-Gedenkstätte Moringen, Schüler des Gymnasiums, das Diakonische Werk, Flüchtlinge aus der Ukraine, der Verein Wesertal ist bunt, die Omas gegen Rechts und Bündnis90/Die Grünen.
CDU-Quiz: Hier sind die Gewinner
Am Stand der CDU gab es viele Gespräche über die Demokratie. Beim Demokratie-Quiz mit 60 Teilnehmenden gewannen Tom S. und Matthes W. je einen Restaurantgutschein (Da Massimo), Armine K. das Spiel Hitster und Mahanjot das Spiel Just one. Die Gewinner werden benachrichtigt.
Umfrage zur AfD
In unserer Umfrage zur AfD befürworteten 25 von 32 Befragten, dass das Bundesverfassungs-gericht darüber entscheiden soll, ob die Partei angesichts rechtsextremistischer Tendenzen noch zu Wahlen antreten darf. 7 von 32 waren dagegen.
Glücklich in Uslar
Gute 7,1 "Glückpunkte" vergaben die 30 Befragten auf die Frage "Wie glücklich sind Sie, in Uslar und seinen Dörfern zu leben?". Die Skala reichte von 0 (unglücklich) bis 10 Punkten (überglücklich). Natur, Vereine, Freundeskreis, Versorgung und Zusammenhalt gehörten zu den Mehrfachnennungen bei den Pluspunkte. Sorgen gab es wegen der Geschäfte in der Innenstadt, zu Radwegen und häufigeren ÖPNV-Verbindungen.
CDU-Team
Aktiv als Gesprächpartner waren für die CDU präsent: Landratskandidat Thorsten Kühn, Bürgermeister Torsten Bauer, Andrea Sielhorst, Christian Kaiser, Sacha Schünemann und Stephan Kaiser.
Auftakt mit Kästner
Schirmherr und Bürgermeister Torsten Bauer rief zum Kampf gegen Extremismus von Links und Rechts auf. Er zitierte Schriftsteller Erich Kästner: „Man darf nicht warten, bis aus dem Schneeball eine Lawine geworden ist. Man muss den rollenden Schneeball zertreten. Die Lawine hält keiner mehr auf. Sie ruht erst, wenn sie alles unter sich begraben hat“, so der Autor rückblickend auf den Nationalsozialismus.
Zu Beginn hatten Jürgen Budzinsky und Kerstin Rüberg für das Bündnis begrüßt und luden zum Mitwirken ein.