Uslar steht zur Ukraine
Uslar, 24. Februar 2026: Am 24. Februar 2022 überfiel Russland die Ukraine, um die ukrainische Kultur auszulöschen. Immer zum Jahrestag der Invasion gibt es überall in Deutschland Solidaritäts-Bekundungen - auch in Uslar. Hier lädt Bürgermeister Torsten Bauer (CDU) dazu ein. Die CDU verteilt deutsche und ukrainische Flaggen.
Auch 2026 war wieder ukrainisches Blau-Gelb und deutsches Schwarz-Rot-Gold Seite an Seite am Uslarer Rathaus zu sehen. Diese Solidarität unterstrich auch Bürgermeister Torsten Bauer, der in seiner Ansprache das Leid der Menschen vor Augen führte. Nach Schätzungen sind 150.000 ukrainische Soldaten (350.000 russische) bis Anfang 2026 ums Leben gekommen plus zigtausende ukrainische Opfer in der Zivilbevölkerung. Der Bürgermeister sagte, in Berlin herrsche Ausnahmezustand, wenn der Strom für ein paar Tage ausfalle - in der Ukraine aber sei das für viele Menschen seit Jahren Realität.
Der Bürgermeister betonte, dass Russlands Feldzug auch ein Krieg gegen uns und unsere Werte. Deshalb dürfen das Putin-Regime nicht den Sieg davontragen. Auch wenn Uslar nur eine kleine Stadt sei, setze es ein starkes Zeichen der Solidarität für das angegriffene Land und seine Menschen.
Auf dem Rathausvorplatz wurde neben Deutsch auch Ukrainisch gesprochen. Flüchtlinge, die in Uslar leben, nutzten die Möglichkeit zum gemeinsamen Innehalten an diesem Tag. Einige zündeten Kerzen an und stellten sie auf die Rathaustreppe.