CDU Stadtverband Uslar
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Gedenken an Nazi-Opfer

Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedenkt die CDU der Opfer und lädt zu einer Führung durch die Gedenkstätte KZ Moringen ein. 

Stolpersteine in UslarStolpersteine in Uslar

Willi Freudenthal und Berthold Freudenthal – ermordet in Riga. Walter Freudenthal – ermordet in Auschwitz. So steht es auf Stolpersteinen vor der heutigen Kreissparkasse in Uslar. Drei Beispiele für viele Verfolgte des Terrorregimes in Uslar. Anlässlich des Gedenktages am 27. Januar erinnert die CDU Uslar an alle Opfer des Nationalsozialismus im Solling. 2025 ist es 80 Jahre ist es her, dass das Vernichtungslager Auschwitz befreit wurde.

Allein an die 40 jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger überlebten die Nazi-Diktatur nicht. Uslar war kein weißer Fleck in der dunkelsten Vergangenheit unseres Landes. Was in dieses große Menschheitsverbrechen führte, warum auch hier die Menschen nicht eingriffen, als ihre Mitbürger ihrer Rechte beraubt und in die Vernichtung geführt wurden, darf nicht vergessen werden – damit sich Geschichte nicht wiederholt. Die CDU Uslar warnt deshalb eindringlich vor der Gefahr des Extremismus, insbesondere vor der AfD und die Gefahr, die von dieser Partei für das demokratische Deutschland ausgeht. Deshalb hatte die CDU vor einem Jahr die Demonstration „Für die Demokratie – gegen de AfD“ initiiert, und diese ruft nach einer Fortsetzung.

Die CDU Uslar lädt anlässlich des Gedenktages ein zu einer Führung in der Gedenkstätte KZ Moringen am Samstag, 8. Februar, um 10 Uhr am Treffpunkt in der Langen Straße 58 (B241) in Moringen. Die Führung ist kostenlos, dauert etwa 90 Minuten und soll auch die Uslarer Aspekte der Zeit von 1933 bis 1945 mit umfassen. Eine Anmeldung ist erforderlich unter mob. 0178 7356 813 (Stephan Kaiser).

Zudem wird die Stadt Uslar am Montag, 27. Januar, um 18 Uhr vorm Rathaus den Gedenktag begehen. Die stellvertretenden Bürgermeisterin Nicole Elias (CDU) wird dort sprechen. Diese gute Gepflogenheit sollte in Uslar beibehalten werden, weil die Bundesrepublik Deutschland das Gegenmodell zum menschenverachtenden Nationalsozialmus ist.

Der Gedenktag am 27. Januar erinnert an alle Opfer des Regimes in der Zeit von 1933 bis 1945: Juden, Christen, Sinti und Roma, Menschen mit Behinderung, Homosexuelle, politisch Andersdenkende sowie Männer und Frauen des Widerstandes, Wissenschaftler, Künstler, Journalisten, Kriegsgefangene und Deserteure, Greise und Kinder an der Front, Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter und an die Millionen Menschen, die unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft verfolgt wurden.