CDU Stadtverband Uslar
Uslar und die Dörfer - bereit für mehr!

2000 x Rat für Migranten

Ob Hilfe im Umgang mit Behörden, in Mietangelegenheiten oder in Problemen des Alltags - das Familienzentrum in Uslar bietet Migrantinnen und Migranten in Uslar Rat und Hilfe in seinen 3 wöchentlichen Sprechstunden. Etwa 2000 mal pro Jahr ist diese Hilfe gefragt.  Ein Bericht zur Flüchtlingshilfe im Familienzentrum vom Vorstandsmitglied Anke Braun-Müller war Thema im Kultur- und Sozialausschuss am 20. März im Rathaus. 

Das Familienzentrum, das von Staat und Kommunen unterstützt wird, bietet drei Sprechstunden pro Woche. Zu seinem Angebot gehört zudem unter anderem ein Deutschkurs, und es unterstütze Migranten durch die Fahrradwerkstatt in ihrer Mobilität. Ukrainer gehören hingegen kaum zu den Ratsuchenden. Diese organisierten sich weitgehend selbst und helfen sich untereinander, sagte Anke Braun-Müller. 

Bürgerplaketten-Trägerin Gisela Jordan wies darauf hin, dass sich unabhängig vom Familienzentrum auch die Flüchtlingsinitiative Bollert intensiv um Migranten kümmere.

Der Ausschuss dankte allen in der Flüchtlingshilfe Tätigen. Gerd Kimpel (CDU) warf die Frage auf, ob zukünftig nicht auch die Arbeit am Bollert für die Integration Unterstützung verdiene. Stephan Kaiser (CDU) sagte, die Stadt könne durch verständlichen Schriftverkehr möglicherweise manches leichter machen. Das gelte allerdings auch im Blick auf die Landkreis-Kommunikation, ergänzte Bürgermeister Torsten Bauer (CDU). 

Übrigens: Die Gründung des Familienzentrums Uslar wurde 2005 gerade auch  dank der damaligen Niedersächsischen Familienministerin und heutigen EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (CDU) möglich. 

Sportförderung 

Weiteres Thema des Ausschusses war die Richtlinie zur Sportförderung. Diese soll  einerseits besondere Sportveranstaltungen und andererseits die Vereine für die Teilnahme junger Menschen unter 27 Jahren an Meisterschaften auf Landes- oder höherer Ebene unterstützen. Insgesamt sind im aktuellen Haushalt 5000 Euro eingeplant, die Richtlinie soll zum 1. Juni in Kraft treten. Der Ausschuss befürwortete die Richtlinie mit redaktionellen Änderungen. 

Freibad Volpriehausen 

Zum Baden am Bollert brachten Gerd Kimpel und Stephan Kaiser einen Antrag ein, der in den kommenden Wochen zur Beratung und Entscheidung kommen soll. Der Antrag der beiden sieht vor, dass die Stadt eine Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung des Freibades Volpriehausen in Auftrag gibt. Diese solle verschiedene Alternativen und ggf. auch Fördermöglichkeiten aufzeigen. Dies war schon in Herbst 2024 Thema eines Treffens zwischen den Vorständen von CDU und Bollertinitiative gewesen. 

Auf die Nachfrage von Volker Ruwisch (Bündnis90/Grüne), ob dann das Badeland Uslar im Sommer schließe, antwortete Bürgermeister Bauer kurz und knapp mit Nein. Stephan Kaiser erinnerte daran, dass Ruwisch und die Linke, die zusammen die BRU-Fraktion bilden, Ende 2023 schon gegen die inzwischen erfolgte Sanierung des Badelandes gestimmt hatten, als im Stadtrat die Entscheidung dazu anstand.

Der komplette Antrag zur Machbarkeitsstudie zum Freibad Volpriehausen mit Begründung ist diesem Artikel beigefügt. 

Spenneweih-Brunnen

Zur traditionellen Spenneweih am Sonntag, 6. April, werde der Brunnen seines Wissens wieder Wasser führen, so beantwortete Bürgermeister Bauer eine Anfrage von Stephan Kaiser.

Beim Thema Jubiläum der Partnerstadt Schlochau/Człuchow in Juni brachte Volker Ruwisch auch eine Verbindung zu einer Stadt in der Ukraine ins Gespräch. Dafür sei die schon bestehende Beziehung Człuchows nach Kaniv ideal, sagte Torsten Bauer.

Spielplatz Wiesenstraße

Themen der Einwohnerfragestunde waren unter anderem eine bessere Ausstattung des Spielplätzen an der Uslarer Wiesenstraße mit Tischen, Bänken und Hunde-Tüten sowie die Benennung von Straßen nach Frauen.