CDU Stadtverband Uslar
Uslar und die Dörfer - bereit für mehr!

Jugend, Schlochau: SPD mauert

Nein, Nein, Nein: SPD & Co. bildeten im Kultur- und Sozialausschuss am 21. Januar negative Mehrheiten zu den Themen Jugendzentrum und mehr öffentliche Würdigung der Städtepartnerschaft mit Schlochau/Człuchow in Polen.

Grafik: PixabayGrafik: Pixabay

Irrungen und Wirrungen: Schon seit knapp einem Jahr steht ein möglicher Ausbau des in städtischem Eigentum befindlichen ehemaligen TÜV-Gebäudes in der Schwarzen Erde zu einem Jugendzentrum auf der Tagesordnung. Doch eine Entscheidung fiel seither nicht, insbesondere auf Betreiben der SPD-Fraktion. Nun sagte diese Nein - aus Kostengründen wolle man lieber bei der Mietregelung in der Bahnhofstraße 10 bleiben.  Mit der Stimme der UWG waren das 4 Nein-Stimmen gegen 4 mal Ja aus CDU (2), BRU und FDP (je 1). Auch der Vorschlag, 5000 Euro für die Planung durch einen Architekten, um etwaige Kosten überhaupt erst zu ermitteln, kam durch dieses Patt wieder nicht weiter. Yvonne Pischel hatte für die CDU-Fraktion das Ja begründet.

Schlochau-Anträge abgelehnt

Ähnliches Spiel bezüglich zweier Anträge zur Städtepartnerschaft mit Schlochau. Ein halbes Jahr hatte SPD-Ausschussvorsitzender Marlon Weifenbach verhindert, dass diese Anträge überhaupt auf die Tagesordnung kamen - mit falscher Begründung, wie die Verwaltung mittlerweile klargestellte.

Beratendes Mitglied Stephan Kaiser (CDU) hatte schon im Juli 2024 vorgeschlagen, durch eine Tafel am Rathaus und eine Benennung des Kreisels in der Auschnippe (ohne Adressänderungen für die Anlieger) die Städtepartnerschaft bekannter zu machen. So macht es Człuchow umgekehrt auch und würdige Uslar damit. Hintergrund: Eine Straßenumfrage der CDU im Sommer hatte ergeben, dass eine Mehrheit nicht sagen konnte, wer Uslars einziger Städtepartner ist. 

SPD, FDP und UWG lehnten die Vorschläge ab: Der Ortsrat solle entscheiden. Der Hinweis von Volker Ruwisch (Grüne/BRU), dass die Städtepartnerschaft die gesamte Stadt angehe und nicht nur die Ortschaft Uslar, fand kein Gehör. Somit 3 Ja (CDU und Grüne) und 5 Nein zu Tafel und Kreisel-Benennung.

5000 Euro für Sportförderungs-Richtlinie

Einstimmig angenommen wurde hingegen ein Antrag von SPD, UWG und FDP, 5000 Euro für die Sportförderung und für besondere "semiprofessionelle" Events bereitzustellen, die über Uslars Grenzen hinaus die Aufmerksamkeit auf die Sollingstadt lenken. Motor Wilhelm Holz kam dabei als Zuhörer zu Wort und setzte sich hierbei für das Tennis-Event bikeleasing open ein. 

Die Verwaltung wird nun erst einmal eine Richtlinie erarbeiten. Für die CDU-Fraktion plädierte Julia Bielefeldt dafür, besonders den Breitensport mit Kindern und Jugendlichen zu fördern.